Kärntner Rindertag 2026: Branchentreff und viel Information
Dieser beliebte Branchentreff bietet einmal im Jahr die Gelegenheit, mit Rinderbäuerinnen und -bauern aus dem ganzen Land in direkten Austausch zu treten und auch Kolleginnen und Kollegen, die man ansonsten kaum noch trifft, wiederzusehen.
Dieses Mal wird der Rindertag im besonders schönen Rahmen des neu renovierten Bildungshauses Schloss Krastowitz veranstaltet. "Auf ein Gespräch" - so lautet das Motto der Pause bei diesem Rindertag, an dem die BVG Kärntner Fleisch die Teilnehmer zu einem Imbiss einlädt. Für jene, die nicht vor Ort sein können, wird der Kärntner Rindertag wieder live online übertragen, damit auch sie am Stimmungsbild in der Branche und an den Top-Informationen zu den diversen Fachthemen in der Rinderwirtschaft teilhaben können. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten Beiträge zu den Themen Ökobilanzierung, Schlachttier- und Fleischuntersuchung, Markt- und Preisentwicklung sowie ein Blick über die Grenzen nach Bayern.
Vier Fragen, vier Referenten, vier Antworten und hoffentlich viel Zugewinn an nützlichem Wissen sind die Leitschnur für den Kärntner Rindertag 2026.
Dieses Mal wird der Rindertag im besonders schönen Rahmen des neu renovierten Bildungshauses Schloss Krastowitz veranstaltet. "Auf ein Gespräch" - so lautet das Motto der Pause bei diesem Rindertag, an dem die BVG Kärntner Fleisch die Teilnehmer zu einem Imbiss einlädt. Für jene, die nicht vor Ort sein können, wird der Kärntner Rindertag wieder live online übertragen, damit auch sie am Stimmungsbild in der Branche und an den Top-Informationen zu den diversen Fachthemen in der Rinderwirtschaft teilhaben können. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten Beiträge zu den Themen Ökobilanzierung, Schlachttier- und Fleischuntersuchung, Markt- und Preisentwicklung sowie ein Blick über die Grenzen nach Bayern.
Vier Fragen, vier Referenten, vier Antworten und hoffentlich viel Zugewinn an nützlichem Wissen sind die Leitschnur für den Kärntner Rindertag 2026.
Warum sollte jeder Rinderbauer die Ökobilanz seiner Produktion kennen?
Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU schreibt großen Unternehmen vor, einen Nachhaltigkeitsbericht zu verfassen, um die Auswirkungen von deren Tätigkeit auf Mensch und Umwelt beurteilen zu können. Als Teil der Lieferkette steigt damit der Druck auf die Landwirtschaft, den nachgelagerten Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung und des Lebensmittelhandels Daten zur Ökobilanz der Urproduktion zur Verfügung zu stellen. Mit SustellTM wird ein Instrument, mit dem Rinderbauern die Ökobilanz der eigenen Produktion recht einfach ermitteln können, vorgestellt.
Was sagt uns die Schlachttier- und Fleischuntersuchung über unseren Betrieb?
Erhebung, Dokumentation und Rückmeldung von Schlachtbefunddaten bei Rindern sind wichtige Instrumente für das Tiergesundheitsmanagement in Rinderbeständen. Die Erfassung der Befunddaten in einer zentralen Datenbank, in Österreich dem AHDS der AGES, bildet die Basis für vergleichende Auswertungen, aber auch für Festlegungen von Schwellenwerten für Interventionen. Eigenverantwortliche Maßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit auf Basis von Befunddaten setzen voraus, dass dem System und den Ergebnissen der "Beschau" Vertrauen seitens der Tierhalter:innen entgegenbracht wird. Wie die moderne Schlachttier- und Fleischuntersuchung arbeitet, nach welchen Kriterien befundet wird und in welcher Form die Ergebnisse dokumentiert werden, soll im Sinne der Qualitätssicherung in der Rinderproduktion dargestellt werden.
Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU schreibt großen Unternehmen vor, einen Nachhaltigkeitsbericht zu verfassen, um die Auswirkungen von deren Tätigkeit auf Mensch und Umwelt beurteilen zu können. Als Teil der Lieferkette steigt damit der Druck auf die Landwirtschaft, den nachgelagerten Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung und des Lebensmittelhandels Daten zur Ökobilanz der Urproduktion zur Verfügung zu stellen. Mit SustellTM wird ein Instrument, mit dem Rinderbauern die Ökobilanz der eigenen Produktion recht einfach ermitteln können, vorgestellt.
Was sagt uns die Schlachttier- und Fleischuntersuchung über unseren Betrieb?
Erhebung, Dokumentation und Rückmeldung von Schlachtbefunddaten bei Rindern sind wichtige Instrumente für das Tiergesundheitsmanagement in Rinderbeständen. Die Erfassung der Befunddaten in einer zentralen Datenbank, in Österreich dem AHDS der AGES, bildet die Basis für vergleichende Auswertungen, aber auch für Festlegungen von Schwellenwerten für Interventionen. Eigenverantwortliche Maßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit auf Basis von Befunddaten setzen voraus, dass dem System und den Ergebnissen der "Beschau" Vertrauen seitens der Tierhalter:innen entgegenbracht wird. Wie die moderne Schlachttier- und Fleischuntersuchung arbeitet, nach welchen Kriterien befundet wird und in welcher Form die Ergebnisse dokumentiert werden, soll im Sinne der Qualitätssicherung in der Rinderproduktion dargestellt werden.
Was kommt auf die heimische Rindfleischproduktion zu?
Der Rindfleischmarkt kannte in den beiden Vorjahren nur eine Richtung, nämlich nach oben. Die Schlachtrinderpreise sind in der Folge von Rekord zu Rekord geeilt. Endlich lässt sich mit der Rinderproduktion wieder Geld verdienen. Dennoch wird die Lage von den Rinderbäuerinnen und -bauern oftmals als bedrohlich wahrgenommen. Getrieben von der Handelspolitik mit dem Mercosur-Freihandelsabkommen, der Entwaldungsverordnung, der Ammoniakreduktionsverpflichtung und so manchem mehr, aber auch dem mannigfaltigen Seuchengeschehen (MKS, BT, LSD) bleibt Optimismus auf den Höfen aus. Die ARGE Rind und mit ihr die BVG Kärntner Fleisch versuchen, als verlässliche Partner am Markt und als starke Interessenvertreter auf politischer Ebene Stabilität und Orientierung zu geben. Eindringlich wird über diverse Kanäle auf eine Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie gedrängt. Wie ist der Status quo, und in welche Richtung kann’s mit der Rinderproduktion in Österreich gehen? Es warten spannende Einblicke in den heimischen Markt.
Der bayrische Rindermarkt - was verbindet, was trennt uns?
Die Vieh-Vermarktungs-Genossenschaft Bayern, mit Sitz in Waldkraiburg, ist seit mehr als 45 Jahren Handelspartner für die Vermarktung von Nutz- und Schlachtvieh zuständig. Aktuell zählt die Genossenschaft rund 16.000 Mitgliedbetriebe und erzielt einen Jahresumsatz von 365 Mio. Euro (2024). Vermarktungszahlen 2024: 102.722 Schlachtrinder, 78.848 Nutzrinder, 402.249 Schlachtschweine, 378.391 Ferkel. Neben ihren Aktivitäten in Bayern betreibt die VVG Bayern auch eine Außenstelle in Mining/Oberösterreich. Über die VZM Mining Handels GmbH wird vorwiegend Nutz- und Schlachtvieh aus den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg vermarktet, aber auch so manches Kalb aus Kärnten geht durch diesen Handelsstall. In der Wahrnehmung der heimischen Rinderbauern stoßen jedoch zumeist die Veröffentlichungen der Preise in Bayern auf großes Interesse. Oft gestellte Fragen sind: Warum folgt eigentlich die heimische Preiskurve der bayrischen? Und: Warum sind die Rinderpreise, insbesondere bei den Schlachtkühen, in Bayern oftmals etwas höher als jene in Österreich? Doch stimmt denn dieser Eindruck überhaupt? Bekommt ein bayrischer Bauer am Ende tatsächlich mehr Geld für sein Rind ausbezahlt als sein Kollege in Österreich? Oder ergeht es uns hier in Österreich so, wie Howard Carpendale mahnend singt: "Das Gras scheint dir grüner dort, wo du nicht bist". Mit dem Geschäftsführer der VVG Bayern Sebastian Brandmaier konnte der ideale Referent gewonnen werden, um Klarheit in die komplexen Abläufe der Rindervermarktung diesseits und jenseits der Grenze zu bringen.
Der Rindfleischmarkt kannte in den beiden Vorjahren nur eine Richtung, nämlich nach oben. Die Schlachtrinderpreise sind in der Folge von Rekord zu Rekord geeilt. Endlich lässt sich mit der Rinderproduktion wieder Geld verdienen. Dennoch wird die Lage von den Rinderbäuerinnen und -bauern oftmals als bedrohlich wahrgenommen. Getrieben von der Handelspolitik mit dem Mercosur-Freihandelsabkommen, der Entwaldungsverordnung, der Ammoniakreduktionsverpflichtung und so manchem mehr, aber auch dem mannigfaltigen Seuchengeschehen (MKS, BT, LSD) bleibt Optimismus auf den Höfen aus. Die ARGE Rind und mit ihr die BVG Kärntner Fleisch versuchen, als verlässliche Partner am Markt und als starke Interessenvertreter auf politischer Ebene Stabilität und Orientierung zu geben. Eindringlich wird über diverse Kanäle auf eine Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie gedrängt. Wie ist der Status quo, und in welche Richtung kann’s mit der Rinderproduktion in Österreich gehen? Es warten spannende Einblicke in den heimischen Markt.
Der bayrische Rindermarkt - was verbindet, was trennt uns?
Die Vieh-Vermarktungs-Genossenschaft Bayern, mit Sitz in Waldkraiburg, ist seit mehr als 45 Jahren Handelspartner für die Vermarktung von Nutz- und Schlachtvieh zuständig. Aktuell zählt die Genossenschaft rund 16.000 Mitgliedbetriebe und erzielt einen Jahresumsatz von 365 Mio. Euro (2024). Vermarktungszahlen 2024: 102.722 Schlachtrinder, 78.848 Nutzrinder, 402.249 Schlachtschweine, 378.391 Ferkel. Neben ihren Aktivitäten in Bayern betreibt die VVG Bayern auch eine Außenstelle in Mining/Oberösterreich. Über die VZM Mining Handels GmbH wird vorwiegend Nutz- und Schlachtvieh aus den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg vermarktet, aber auch so manches Kalb aus Kärnten geht durch diesen Handelsstall. In der Wahrnehmung der heimischen Rinderbauern stoßen jedoch zumeist die Veröffentlichungen der Preise in Bayern auf großes Interesse. Oft gestellte Fragen sind: Warum folgt eigentlich die heimische Preiskurve der bayrischen? Und: Warum sind die Rinderpreise, insbesondere bei den Schlachtkühen, in Bayern oftmals etwas höher als jene in Österreich? Doch stimmt denn dieser Eindruck überhaupt? Bekommt ein bayrischer Bauer am Ende tatsächlich mehr Geld für sein Rind ausbezahlt als sein Kollege in Österreich? Oder ergeht es uns hier in Österreich so, wie Howard Carpendale mahnend singt: "Das Gras scheint dir grüner dort, wo du nicht bist". Mit dem Geschäftsführer der VVG Bayern Sebastian Brandmaier konnte der ideale Referent gewonnen werden, um Klarheit in die komplexen Abläufe der Rindervermarktung diesseits und jenseits der Grenze zu bringen.
Info: Der Rindertag wird am 13. März (Freitag) ab 9 Uhr im Bildungshaus Schloss Krastowitz und online als Webinar veranstaltet.
Details siehe hier.
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