Ktn. Marktbericht der 12. Woche
EU-Rindermarkt:
Die Nachfrage nach Stieren hat sich leicht beruhigt. Angebot und Nachfrage stehen sich bei unveränderten Preisen ausgeglichen gegenüber. Schlachtkühe werden etwas flotter nachgefragt, aber auch zu stabilen Preisen, so die Einschätzung der VEZG zur aktuellen Lage am deutschen Rindermarkt. Aus Frankreich heißt es neuerlich, dass angesichts der hohen Preise der Verkauf von Premium-Rindfleisch im Vorfeld von Ostern recht moderat läuft, die Stierpreise (-5 Cent) in der Folge weiter leicht verlieren.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt zeigt sich das Angebot relativ stabil und dabei einige Prozentpunkte unter Vorjahresniveau. Der Absatz gestaltet sich aktuell jedoch auch etwas schwieriger, berichtet die ARGE Rind. "Seitens der Schlachthöfe wird zusehends Druck auf die Preise aufgebaut. Für stabile Preise gab es nicht mit allen Schlachthöfen eine Einigung", so GF Werner Habermann von der ARGE Rind.
Kühe und Kalbinnen:
Bei den Schlachtkühen zeigt sich die Lage am heimischen Markt gegenüber den Vorwochen unverändert. Ein relativ kleines Angebot trifft auf eine vom Export gestützte gute Nachfrage. Die Schlachthöfe leisten gegen weitere Preiserhöhungen dennoch zunehmend Widerstand, berichtet die ARGE Rind.
Rinderpreise vom 16. bis 22. März 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,82 | 3,93 | 7,07 | 7,14 |
| Stiere* | 3,82 | 3,93 | 7,07 | 7,14 |
| Kalbinnen | 3,45 | 3,57 | 6,63 | 6,73 |
| Kühe | 2,42 | 2,90 | 5,27 | 5,58 |
| Schlachtkälber | 5,44 | 5,85 | 9,55 | 9,75 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg