Ktn. Marktbericht der 5. Woche
EU-Rindermarkt:
Nachdem die große Kälte nun gebrochen ist und auch Schnee und Eis die Abholung nicht mehr verzögern, hat das Angebot an Schlachtrindern in Deutschland etwas zugenommen. Im Norden und Osten Deutschlands trifft dies insbesondere auf weibliche Schlachtrinder zu. Der Bedarf der Schlachtbetriebe kann damit jetzt gut gedeckt werden, sodass die VEZG die Preise für Kühe (-10 Cent) und Kalbinnen (-5 Cent) kürzen musste. Für Stiere bleibt die Notierung unverändert, wiewohl nicht mehr alle Partien zu diesen Preisen Abnehmer fanden.
Stiere und Ochsen:
Am heimischen Markt hat das Angebot etwas zugenommen, reicht dabei jedoch nicht aus, um den Bedarf der Schlachthöfe zu decken. Entgegen dem Widerstand der Schlachthöfe, hebt die ARGE Rind die Preise nochmals etwas an. Betont dabei jedoch auch, dass mangels Preiseinigung weiterhin empfohlen wird schlachtfertige Tiere jetzt zu vermarkten.
Kühe und Kalbinnen:
Auch bei den weiblichen Schlachtrindern liegt das Angebot am heimischen Markt, im Gegensatz zu Deutschland, aktuell unter der Nachfrage. Die Preise für Kühe und Kalbinnen steigen neuerlich an.
Rinderpreise vom 26. Jänner bis 1. Februar 2026
| RINDER | lebend | geschlachtet | ||
| R bis U/FKL 2 u.3 | ||||
| Preis | €-von | €-bis | €-von | €-bis |
| Ochsen | 3,86 | 3,97 | 7,14 | 7,21 |
| Stiere* | 3,86 | 3,97 | 7,14 | 7,21 |
| Kalbinnen | 3,51 | 3,63 | 6,75 | 6,85 |
| Kühe | 2,43 | 2,91 | 5,29 | 5,60 |
| Schlachtkälber | 5,39 | 5,79 | 9,45 | 9,65 |
Alle angeführten Preise sind Nettopreise ab Hof ohne MwSt. und ergeben
sich aus der Entwicklung des Marktgeschehens in Kärnten.
*AMA - Gütesiegelzuschlag unter 20 Monate 17 Cent/kg